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Die Geschichte des Opel Club Langenhagen !

Die Geschichte des Opel Club Langenhagen beginnt am 13.10.1994. Ein paar Freunde, deren Kontakt aus alten Schulzeiten erhalten geblieben ist, rufen den Club ins Leben. Sie haben sich schon seid der Grundschulzeit für das Thema "Auto" interessiert. Warum gerade Opel? Den meisten der Gründungsmitglieder ist die Rüsselsheimer Fahrzeugmarke mit in die Wiege gelegt worden. Betreut durch das Autohaus Hänjes (siehe Sponsoren) sind auch deren Eltern schon seit Zeiten immer einen Opel gefahren. Da lernte man also schon seit Kindszeiten den Spaß am "Blitz" kennen, und so stand die Frage der Fahrzeugmarke nach bestehen des Führerscheines gar nicht zur Debatte.

Nachdem man die gemeinsamen Interessen entdeckt hatte, traf man sich regelmäßig in einer Billardkneipe im Langenhagener Stadtteil Godshorn. Nach anfänglichen Benzingesprächen fing man an, auch andere Aktivitäten zu unternehmen. Gemeinsame Fahrten in Freizeiteinrichtungen und Grillabende standen an der Tagesordnung. Auch gemeinsame Stunden am oder unter dem Auto waren nunmehr keine Seltenheit mehr. Die tolle Gemeinschaft der Langenhagener Opel-Liebhaber mußte sich wohl rumgesprochen haben, und so interessierten sich nach und nach weitere Opelfahrer für die Mitgliedschaft.

Damit im Club auch gleich Ordnung herrschte, ernannten sich die Gründer zum Vorstand. Eine Satzung mußte auch her. Die nächste Wahl der Häuptlinge sollten natürlich die Mitglieder durchführen. Aber auch anderes wurde in der Satzung, die am 30.06.1995 das erste Mal auf Papier stand und von allen Mitgliedern angenommen wurde, festgehalten. Keine Chaoten wollte man aufnehmen und so muß bis heute jeder ersteinmal eine dreimonatige Probezeit durchlaufen, bis er durch Abstimmung aufgenommen wird (oder auch nicht). Aber auch wer sich als Mitglied nicht an die Regeln hält, der kann schnell wieder zum Solofahrer werden. Eine gute und feste Gemeinschaft sowie ein korrektes Ansehen des Clubs von Außen wollte man damit erreichen und hat man bis heute immer geschafft.

Zu den gemeinsamen Aktivitäten gehörten auch bald die Fahrten zu Opeltreffen. Ganze Wochenenden mit Campingausrüstung im Kofferraum zu den veranstaltenden Opel-Clubs. Zelt an Zelt, die Bratwurst vom gemeinsamen Grill und der abendliche Spaß im Festzelt führten die Gemeinschaft und den Zusammenhalt noch weiter zusammen. Und so war es irgendwann so weit, darüber nachzudenken, ebenfalls ein Opeltreffen zu veranstalten. So sollte es dann 1996 das erste mal sein. Ein Blick in den Terminkalender der Scene-Zeitschrift flash sagte uns, daß wir unser Treffen Ende August machen sollten, denn in diesem Zeitraum fand im Nord/Mitteldeutschen Raum noch kein Treffen statt. So mieteten wir uns vom 30.08.-01.09.1996 eine Wiese von einem Landwirt und bekamen von der Stadt Langenhagen die Genehmigung für unsere Veranstaltung (in der Gallery sind Bilder). Mehr als überrascht waren wir, als wir am Samstagabend dieses Wochenendes ca. 700 Opels auf der Wiese zählten. Eine ebenso gelungene Zeltparty führte zu großer Zufriedenheit der Opelfahrer, die aus dem ganzen Bundesgebiet und sogar aus Dänemark und der Schweiz angereist waren. So wurden wir zum krönenden Saisonabschlußtreffen, bevor die Opel-Liebhaber in den Winterschlaf gehen.

So stand für uns fest, dieses Treffen jedes Jahr durchzuführen und natürlich, immer am letzten August-Wochenende (siehe: Treffen 2000). Leider gab es bereits im zweiten Jahr Probleme. Die Wiese vom Vorjahr wurde eigenartiger Weise zum Wasserschutzgebiet erklärt. Ein benachbarter Landwirt mit genügend Einfluß bei den Beamten der Stadt konnte es wohl nicht verkraften, daß nicht er die Miete für eine Veranstaltungsfläche in die Tasche stecken konnte. Da Langenhagen uns nicht rechtzeitig ein anderes Gelände zur Verfügung stellen konnte, mußten wir in die Nachbarregion Garbsen ausweichen. Und so fand unser 2. Internationales Opeltreffen dort vom 05.-07.09 1997 statt.

Leider ein Wochenende später als geplant, aber vorher konnte uns der dortige Landwirt nicht auf die Wiese lassen. Etwa wieder 700-800 Autos erwartend, wurden wir erneut überrascht: 1400 Fahrzeuge und Ihre Fahrer besuchten uns, wodurch wir dann auch das erste Mal in die Zeitung gelangten. Doch diesmal gab es schon während der Veranstaltung Probleme. Einige hundert Meter entfernte Anwohner fühlten sich durch Lärm belästigt, welchen jedoch selbst die herbeigerufene Polizei als geringfügig feststellte. Doch Professoren und Anwälte haben natürlich ebenfalls gute Karten bei den Behörden, und so stand für uns fest: im nächsten Jahr wieder einen neuen Platz suchen. Von Kritikern der Szene wurden wir schon der "Nomaden"-Club genannt. 1998 klopften wir nochmal an die Tore der Stadt Langenhagen an - und wir hatten Glück: Ein Gelände, daß schon als Bauland vorgesehen war. Da hatten selbst die so umweltbewußten Behörden der Stadt Langenhagen keine Bedenken. So führten wir vom 28.-30.08.1998 unser 3. Treffen mit ca. 1200 Fahrzeugen und wieder großem Erfolg durch.

Hin und her geschubst von den Behörden, wollten wir jetzt endlich einen festen Platz für unser Opeltreffen haben, wie es auch bei vielen anderen veranstaltenden Clubs die Regel ist. Die Opel-Liebhaber müssen halt jedes Jahr wissen, wo sie hinfahren können, und sich nicht jedes mal wieder neu orientieren müssen. Bei mehreren ausgesuchten Flächen stießen wir bei den Behörden immer wieder auf die uns mittlerweile bekannten Ausreden: Umweltschutz oder Belästigung. Man will uns hier offenbar nicht haben. Auch die unheimlich wirtschaftlichen Vorteile für Supermärkte und Tankstellen (bis zu 3fach höheren Einnahmen) ließen die Behörden kalt. So haben wir uns dazu entschlossen, unser Treffen in eine ganz andere Region zu verlegen um endlich eine festen Platz zu finden. Das führte dazu, daß wir 1999 leider aussetzten mußten, aber unser 4. internationales Opeltreffen bereits für das Wochenende 25.-27. August 2000 angekündigt haben.